Intelligente Lösungen für den städtischen Hochwasserschutz am Beispiel von Vejle, Dänemark

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Die Anforderung

Die zwei in der Stadt Vejle befindlichen Hochwasserschutzbauwerke sollen intelligenter auf Ereignisse reagieren können.

Das Dilemma: bislang schützten die dezentralen Bauwerke lediglich einzelne Stadtteile vor Hochwasser. Im ungünstigen Betriebsfall konnte sich sogar die Hochwassergefahr für einen anderen Stadtteil erhöhen.

Ebenso nimmt die Wassergüte im Fluß bei längeren Hochwasserperioden deutlich ab. „Intelligente Lösungen für den städtischen Hochwasserschutz am Beispiel von Vejle, Dänemark“ weiterlesen

Integrierte Modellierung im Küstenwasser- und Hafenbau

Einsatzgebiet Hamburger Hafen

Stefan Leschka

Integrierte numerische Modelle erfassen sich gegenseitig beeinflussende Effekte, erhöhen die Planungssicherheit und reduzieren so die Bauwerkskosten.

Numerische Modelle werden traditionell aus der Notwendigkeit heraus erstellt, einzelne Fragestellungen, z. B. zu Wellen, Strömungen, Sedimenttransport oder die Effizienz von Vertäusystemen zu beantworten. „Integrierte Modellierung im Küstenwasser- und Hafenbau“ weiterlesen

2D-Echtzeitströmungsvorhersage für den Hamburger Hafen

Dominic Spinnreker-Czichon

Schiffsmanöver Thalassa Tyhie, Einfahrt Waltershofer Hafen

Der Hamburger Hafen ist aufgrund vielfältiger Herausforderungen im ständigen Wandel – der globale Wettbewerb, die wirtschaftlichen Entwicklungen und individuellen Anforderungen erzwingen den Einsatz innovativer Methoden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein wichtiger Umstand dabei sind die immer größer werdenden Containerschiffe. Die größten ihrer Art, die ULCVs (Ultra Large Container Vessels), erreichen Gesamtlängen von über 400 m und Kapazitäten von über 20.000 TEU. Ihre Anzahl nimmt stetig zu und ein Ende dieses Trends ist bis dato nicht absehbar.

In dieser Fragestellung unterstützt DHI den Hamburger Hafen mit effizienten Lösungen, um die vorhandene Hafeninfrastruktur noch besser ausnutzen zu können und, wenn erforderlich, weiter zu ertüchtigen. Dies dient nicht zuletzt auch zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit und der damit verbundenen Arbeitsplätze. Mit der Schiffsgrößenentwicklung wachsen auch die Anforderungen an die Nautische Verkehrszentrale und die Hafenlotsen hinsichtlich der Organisation eines sicheren und reibungslosen Verkehrsflusses.

Vor diesem Hintergrund wurde von der DHI-Gruppe das Echtzeitströmungsmodell Operational Current Information System (OpCIS) für den Hamburger Hafen entwickelt. Mittlerweile befindet sich das System im operativen Testbetrieb und wird in absehbarer Zeit zur Leistungsfähigkeit des Hamburger Hafens beisteuern. „2D-Echtzeitströmungsvorhersage für den Hamburger Hafen“ weiterlesen

Bewässerung 4.0: Neues Verbundprojekt IrriMode

Dr. Patrick Keilholz & Dominic Spinnreker-Czichon

Die standortangepasste vollautomatische Echtzeitprozessoptimierung von solarbetriebener Bewässerung in der regionalen Landwirtschaft Sachsen-Anhalts ist Inhalt des neuen Verbundprojekts IrriMode, das vom Land Sachsen-Anhalt im Rahmen der Europäischen Innovationspartnerschaft „Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ (EIP-AGRI) gefördert wird. Das Projektteam setzt sich aus den Firmen Irriproject, Agro-Sat, DLG e.V., Gut Mennewitz, Obsthof am Süßen See, der Hochschule Anhalt und DHI als assoziiertem Partner zusammen. „Bewässerung 4.0: Neues Verbundprojekt IrriMode“ weiterlesen

Hochwasserprognosesystem für die Raab (Österreich)

©: Lunghammer

Zur Modernisierung des bestehenden Hochwasserprognosesystems der Raab (Steiermark und Burgenland) inklusive benutzerfreundlicher Visualisierungstools wurde das Projekt Raab Flood4Cast (2017-2019) ins Leben gerufen. Hochwasserabflussprognosen des Online-Vorhersagesystems werden mit einem zu erstellenden Überflutungskatalog verknüpft und ermöglichen so den zuständigen Behörden eine bessere Planung zur Begegnung von Hochwassergefährdungen. „Hochwasserprognosesystem für die Raab (Österreich)“ weiterlesen

Digitales Grubenwassermanagement

© Palto

Die DHI-Gruppe berät weltweit Bergbauunternehmen und hat hierfür in mehreren Ländern spezialisierte Teams etabliert. Eine Schwerpunktaufgabe dieses Netzwerkes, das DHI-Büros in Australien, Peru, USA und Deutschland umfasst, ist die Entwicklung von Softwarelösungen, welche über das klassische Beratungsgeschäft hinausgehen.

Im Zuge dieser Arbeiten haben DHI-Mitarbeiter in Brisbane, Perth und München in den letzten drei Jahren eine Plattform für das operative Management von Grubenwasser entwickelt. „Digitales Grubenwassermanagement“ weiterlesen

BAFU – Vom Batch-Betrieb zur vollautomatisierten Lösung in MIKE OPERATIONS mit Ausblick in die Zukunft

Historisches Nadelwehr Reuss in Luzern © Yuliya Sakalouskaya

Dr. Monika Donner & Christian Pohl

Im Jahr 2010 veröffentlichte das Bundesamt für Umwelt in der Schweiz (BAFU) eine Ausschreibung unter dem Titel „Softwarebeschaffung für die hydrodynamische 1D-Modellierung“. Hauptbestandteil war die hydraulische Abbildung der Jurarandseen mittels eindimensionaler Modellierung.Eine Besonderheit dabei war die Abbildung des Wehr Ports mit dem entsprechenden Linienreglement zur jahreszeitlich variablen Steuerung der Abflüsse in Abhängigkeit der Wasserstände. „BAFU – Vom Batch-Betrieb zur vollautomatisierten Lösung in MIKE OPERATIONS mit Ausblick in die Zukunft“ weiterlesen